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| STAR WARS: Literatur - Romane (Erscheinungen im Jahr 2003) |
| Star Wars Episode 1. Planet der Verräter. von Greg Bear |
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Gegen Ende von Episode 1: Die dunkle Bedrohung nimmt der junge Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi den hoch begabten Anakin Skywalker unter seine Fittiche -- gegen die Bedenken von Meister Yoda. Obi-Wan hat jedoch keine Vorstellung davon, was für ein Monster aus seinem Schüler einmal werden wird. Noch glaubt er wie sein gefallener Meister Qui-Gon, dass er Anakin in der Macht unterweisen und ihn lehren kann, seine Aggressionen zu bändigen. Inzwischen ist Anakin zwölf Jahre alt und gibt sich alle Mühe, seinen Meister in den Wahnsinn zu treiben. Zwar ist er einer der fähigsten Padawan des Jedi-Tempels, aber er pflegt ein gefährliches Hobby: Wettfliegen in den Abfallgruben des Wicko-Distrikts. Mit selbst gebauten, hauchdünnen Flügeln segelt er in selbstmörderischem Tempo durch Plasmaströme und Silikondämpfe -- kaum eine angemessene Tätigkeit für einen zukünftigen Jedi-Ritter. Da kommt ein Auftrag des Jedi-Rats gerade Recht: Auf dem Planeten Zonama Sekot werden die schnellsten Raumschiffe der Galaxis gebaut, allerdings werden nur ganz wenige Interessenten als Käufer angenommen. Obi-Wan und Anakin sollen ihr Glück versuchen und unterziehen sich einem kompliziertem Ritual, um ihre Eignung als Piloten unter Beweis zu stellen. Als ein gehemnisvoller Konkurrent ihnen die Raumschiffe streitig macht, wird aus dem sportlichen Wettbewerb jedoch blutiger Ernst. Greg Bear gilt als einer der besten Autoren wissenschaftlich fundierter Science Fiction. Seine Vorliebe für fremde Universen hat er bereits mehrfach unter Beweis gestellt, u.a. mit Dinosaur Summer einer gelungen Fortsetzung der Professor-Challenger-Geschichten (Die vergessene Welt) von Arthur Conan Doyle, und Foundation und Chaos, einem Beitrag zu Isaac Asimovs Foundation-Universum. Planet der Verräter ist einer der originellsten Beiträge zum Star-Wars-Kanon. Bear gelingt es, eine -- für Star-Wars-Verhältnisse -- ungewöhnliche und ungewöhnlich spannende Geschichte mit eigenwilligen Ideen zu erzählen. Natürlich ist Anakin noch immer ein kleiner, nervender Besserwisser, aber Bears Schilderung der Hauptfiguren ist eine wahre Freude. Ein gelungener, in sich abgeschlossener Roman! |
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| Das Erbe der Jedi-Ritter 7. Anakin und die Yuuzhan Vong von Greg Keyes |
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Tsavong Lah, der Kriegsherr der Yuuzhan Vong, hat den Tod aller Jedi-Ritter angekündigt. Um den Widerstand gegen seine Invasion endlich zu brechen, soll als nächstes Luke Skywalkers Jedi-Akademie auf Yavin 4 angegriffen werden. Doch während in aller Eile eine Rettungsexpedition für die bedrohten Jedi-Studenten zusammengestellt wird, handelt Anakin Solo auf eigene Faust, denn sein Freund Tahirir wurde entführt. Ohne Erlaubnis fliegt er mit seinem X-Wing- Fighter nach Yavin 4, wo er von einer ausweglosen Situation erwartet wird ... |
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| Star Wars. Das Erbe der Jedi-Ritter 06. Planet der Verlorenen. von Kathy Tyers |
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Die Bewohner des Planeten Druro gewähren den Flüchtlingen Schutz vor der Alienstreitmacht der Yuuzhan Vong. Als zwischen den Druros und den Neuankömmlingen heftige Streitigkeiten aufflammen, bemühen sich Han Solo und sein Sohn Jacen um die Bewahrung des inneren Friedens. Doch sie alle ahnen noch nicht, dass die Yuuzhan Vong den Planeten zu ihrem nächsten Angriffsziel erkoren haben ... |
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| Star Wars. Das Erbe der Jedi-Ritter 5. Die letzte Chance. von James Luceno |
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Die letzte Chance ist die Geschichte einer wachsenden Freundschaft: Han Solo und sein neuer Kopilot Droma, der ihm im Vorgänger Der Untergang das Leben gerettet hat, befinden sich mit dem Falken auf gefährlichem Kurs. Droma ist auf der Suche nach seiner Familie, und Han möchte seinen Freund Roa aus den Klauen der Yuuzhan Vong befreien. Unterdessen verschlägt es Leia auf diplomatischer Mission in fremde Gefilde -- sie möchte die Bewohner des Planeten Hapes überzeugen, der Neuen Republik im Kampf gegen den übermächtigen Feind beizustehen. Anakin Solo verfolgt zur selben Zeit eigene Pläne: Zusammen mit seinem großen Bruder Jacen reist er ins Corellia-System, um die legendäre Centerpoint-Station wieder einsatzbereit zu machen. Die beiden Söhne von Leia und Han können sich allerdings nicht einigen, ob es angemessen ist, ihre Jedimacht für kriegerische Zwecke einzusetzen. Den größten Mut zeigt allerdings Wurth Skidder: Er lässt sich von den Yuuzhan Vong gefangen nehmen, um ihre geheimen Pläne herauszufinden. Die letzte Chance ist die zweite Hälfte eines Doppelromans innerhalb der Serie Das Erbe der Jedi-Ritter, die mit Die Abtrünnigen ihren Anfang genommen hat. James Luceno erzählt mehrere miteinander verflochtene Geschichten, die in einem großartigen Finale münden. Allerdings übertreibt er es dieses Mal etwas mit den Bezugnahmen auf andere Star Wars-Romane, und der Handlungsstrang um Han und Droma ist im Vergleich mit den anderen etwas zu dominierend. Als Ganzes weiß der Roman jedoch zu überzeugen. |
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| Star Wars. Kampf um die Neue Republik. von Peter Schweighofer |
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Neue Abenteuer aus dem Star-Wars-Universum: Das monumentale Weltraummärchen wird um elf Episoden mit einigen der bekanntesten und beliebtesten Helden und Schurken ergänzt. Jede Menge Action, Fun und Spannung pur. Das einst blühende Land Aglirta kommt nicht zur Ruhe: Ein skrupelloser Kriegsherr gelangt an die Macht, während sich die teuflischen Schlangenpriester zu einer Schlacht gegen Aglirta rüsten ... |
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| Star Wars. Das Erbe der Jedi-Ritter 04. Der Untergang. von James Luceno |
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Mit Das Erbe der Jedi-Ritter begibt sich die Star Wars-Serie in eine Zeit jenseits der Filme, aber auch jenseits der Romane, die sich direkt an die von George Lucas bestimmte Handlung anschließen. Den Auftakt bildete Die Abtrünnigen von R. A. Salvatore. Darin wurde die Invasion der Yuuzhan Vong geschildert, ein kriegerisches Kulturvolk, das die Existenz der Neuen Republik und der ganzen bekannten Galaxis gefährdet. Der Untergang ist die erste Hälfte einer zweibändigen Story, die sich direkt mit den Folgen von Chewbaccas Tod und mit Han Solos Trauer auseinandersetzt. Statt sich weiter selbst zu bemitleiden (Die schwarze Flut und Das Verderben), nimmt der Ex-Schmuggler sein Leben wieder in die eigene Hand und rast an Bord des Falken mitten in die vom Feind eroberten Gebiete. Mit von der Partie ist ein neuer Kopilot -- eine ausgesprochen gelungene Figur, aber mehr soll nicht verraten werden. Nach einigem und nicht immer glaubhaften Zögern rafft sich auch die Neue Republik endlich auf und stellt sich den fremdartigen Invasoren entgegen. Das schafft endlich eine gewisse Ausgewogenheit zwischen den Aktionen der einzelnen Protagonisten und den Ereignissen in der politischen Arena. Sieht man davon ab, dass James Luceno gelegentlich den Überblick über seine zahlreichen Handlungsfäden zu verlieren scheint, ist Der Untergang ein gelungener Beitrag zur neueren Geschichte des Star Wars-Universums. Lucenos Stärken liegen in der Schilderung der größeren Zusammenhänge und in seinen zündenden Dialogen -- insbesondere bei Han Solo hört man Harrison Ford in seinen besten Tagen. Außerdem hat sich der Autor sorgfältig mit den bisherigen Romanen beschäftigt. Seine Bezugnahmen und Verweise sind mehr als die Erfüllung eines Pflichtprogramms; es gelingt ihm, die Ereignisse der Film-, Roman- und Comicstoffe als Hintergrund glaubhaft zu machen. Natürlich gilt es erst einmal abzuwarten, wie die zweite Hälfte dieser Geschichte aussieht. Fürs Erste können Star Wars-Fans jedoch zufrieden sein: Mit dem vierten Roman hat Das Erbe der Jedi-Ritter seinen Rhythmus gefunden. |
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